Ratgeber

​​​AirWatt und Watt, Leistungsangaben bei einem Staubsauger

Bitte achten Sie genau auf die Leistungsangabe bei Ihrem Staubsauger. Viele Vergleiche sind dort einfach falsch.

Leider machen es uns die Staubsauger Hersteller nicht unbedingt leicht, die Angaben sind nicht so detailliert, wie wir sie brauchen.
Noch immer gibt es den Mythos, der besagt, dass die Staubsauger, welche eine hohe Leistungsangabe (Wattzahl) haben, die Staubsauger mit der höheren Saugkraft sind. Dem ist aber nicht so.

Wie kann man die tatsächliche Leistung eines Staubsaugers herausfinden?

Auf dem Gerät ist die Wattzahl angegeben, die die maximale Leistungsaufnahme darstellt. Es handelt sich dabei um den maximalen Strombedarf des Gerätes, wenn es auf die höchste Stufe eingestellt ist.
Ein hoher Strombedarf ist auch ein Indiz für eine hohe Saugleistung. Es geht dabei immer auch Leistung verloren. Drehzahl, Lüfterrad, Wicklung und die Art beeinflussen die Leistung des Staubsaugers.
Im Fachjargon spricht man hier vom sogenannten Wirkungsgrad. Staubsauger und Motor besitzen im Einzelnen einen bestimmten Wirkungsgrad. Dieser gibt an, wie wirkungsvoll/effizient der Staubsauger ist.
Wenn der Wirkungsgrad 100 % entsprechen würde, wäre das natürlich super, in der Praxis wird dies jedoch nie erreicht werden. Dieser besagte Wirkungsgrad schlägt sich auf den Preis nieder.
Je preiswerter ein Staubsauger ist, desto schlechter ist meist der Wirkungsgrad.
Den Wirkungsgrad im Detail wird man eher nicht erfahren, da die Hersteller der Geräte (Staubsauger und Akku Staubsauger) keine näheren Angaben zur Verfügung stellen.

Ein weiterer Punkt wäre ebenso ein schlecht abgedichtetes Staubfach und eine undichte Staubführung. Hier geht ein großer Teil der Saugkraft verloren. Dadurch wird der Wirkungsgrad sehr stark reduziert.
Es ist der Eindruck entstanden, dass manche Hersteller nicht sonderlich bemüht sind, den Staubsauger mit sehr effizienten Dichtungen, Düsen und Motoren auszustatten.
Die Konsequenz wäre, dass der Sauger weniger Strom brauchen würde und dadurch die Wattzahl geringer ausfällt. Dies sollte vermieden werden, da das Produkt dadurch weniger repräsentativ gewesen wäre.


Zum Thema: „AirWatt“

Mittlerweile geben ein paar Hersteller neben der Angabe der Leistungsaufnahme die Saugleistung in AirWatt an. Dieser Name ist trügerisch, denn AirWatt hat gar nicht mit Watt zu tun.
Es wird aufgrund des ähnlich klingenden Namens häufig verwechselt, da es in den Produktbeschreibungen nicht deutlich erklärt wird. 
Zum Beispiel: 2 Saugstufen: 20 Minuten 20 Watt und 6 Minuten 100 Watt
Der/die Verbraucher/in geht folgedessen davon aus, dass der Stromverbrauch auf maximaler Stufe 100 Watt und auf niedrigster Stufe 20 Watt beträgt.
Für weitere Verwirrung sorgt bei den Artikeldetails noch eine Angabe von 350 Watt. Das Ganze bedeutet, dass mit den 100 Watt und den 20 Watt nicht die Leistungsaufnahme gemeint ist, sondern die Saugleistung in AirWatt.
Daher wäre es einfacher, wenn man, wie eigentlich üblich AirWatt mit AW kennzeichnen würde, also 100 AW und 20 AW. Dies ist leider oftmals nicht der Fall und das sorgt natürlich für Verärgerung und Unmut.
Die meisten Firmen reagieren auf eine Nachfrage zu dieser Thematik nicht und sehen hier anscheinend keinen Handlungsbedarf.

Was versteht man unter AirWatt?
Es handelt sich um eine nicht genormte Einheit , die von der Firma AMETEK entwickelt wurde. Der Hintergrund dafür war, die Leistung von Saugmotoren aufzuzeigen, um Vergleiche deutlich zu machen.
Es ist jedoch nur ein Anhaltspunkt für einen guten Staubsauger. Da diese Einheit das Saugvolumen (in m³/h bzw. Liter/sek.) und die Saugkraft in (m³/h bar bzw. hPa) bei bestimmter Saugöffnung in ein Verhältnis setzt.
Dies führt dazu, dass sich durch die Veränderung der Saugöffnung die Angaben von AirWatt stark unterscheiden. Es kommt auf die Stelle an, an die der Hersteller misst, dadurch können die AirWatt unterschiedlich ausfallen.
Außerdem wird nicht berücksichtigt, dass mechanische Reinigungshilfen den Staub, wie eine Bürste, aufwirbeln.
Eines ist so gut wie immer der Fall, viele Hersteller messen die AirWatt mit einer verschieden verringerten Saugöffnung und dies führt zu unterschiedlichsten Ergebnissen.
Als Richtlinie für sich selbst gilt folgende AirWatt-Formel: „Unterdruck mal Luftdurchsatz geteilt durch 10“.
Genutzt wird die Angabe AirWatt meist im Zusammenhang mit Zentralstaubsaugern. Diese Staubsaugersysteme werden hier in Deutschland in normalen Haushalten eher selten genutzt.
Zentrale Staubsauger müssen allerdings viel extremere Saugkräfte mit sich bringen, als ein herkömmlicher Hausstaubsauger.
Die Angabe kann man schon bei allen anderen Staubsaugern nutzen, es geben nur eher wenige Hersteller die Werte in AirWatt an. Ein Vergleich in der Praxis ist somit fast nicht möglich.
Druck- und Strömungsangaben sind besser vergleichbar.
Die Firma AMETEK (aus Amerika) stellte diese Orginal-Formel zur Verfügung:
(Air Flow (in CFM) x Vakuum (Zoll Wassersäule inH2O)) / 8.5 = Air Watt.

Es ist nicht einfach, eine genaue Bestimmung der Saugleistung von einem Staubsauger vorzunehmen. Die Leistungsaufnahme eines Staubsaugers wird in Watt angegeben, was jedoch nichts mit der Saugkraft zu tun hat.
Die Umrechnung von Watt in eine Einheit kann es nicht geben.

Leider stellen viele Firmen, die die Staubsauger vertreiben oder herstellen keine Angaben zur Saugleistung zur Verfügung. Ganz selten sind Angaben in den Einheiten Pa, L/s oder AirWatt beschrieben.
Es handelt sich dabei um unterschiedliche Messungen. Mal wird eine Strömungsgeschwindigkeit und bei einem anderen Gerät wird ein Druck angegeben. Im letzten Fall wird ein daraus sich ergebender Wert, der AirWatt, angegeben.
  1. Druckangabe in Pascal (Pa oder kPa) und dessen Bedeutung

Ein Staubsauger erzeugt im Grunde gar keinen Druck, da er nicht bläst sondern saugt. Wenn man die Öffnung des Saugrohrs zuhält, fühlt man das Saugen, demnach eine Kraft.
Dann erzeugt der Staubsauger nämlich in diesem Moment einen Unterdruck, ein Vakuum. 
Ist die Öffnung größer, ist der messbare Unterdruck geringer.
Bei normalen Öffnungen des Saugrohrs in den Größen von 3 bis 4 cm entwickelt sich der Druck bei vielen Staubsaugern auf Null Pascal (Pa/kPa). Bei der Luftströmung verhält es sich exakt gegensätzlich,
hier gilt: je größer die Öffnung, desto schneller ist die strömende Luft. Bei einer verschlossenen Öffnung entsteht zwar ein hoher Unterdruck, andererseits gar keine Strömung.
Dies bedeutet, dass ein niedriger maximaler Unterdruck ein schwächerer Staubsauger sein muss. Ein besonders hoher Wert bedeutet aber nicht automatisch, dass es ein besonders saugstarker Staubsauger ist.
Die Saugleistung ist schon von Wichtigkeit, andere Merkmale sind aber genauso wichtig, um ihn als guten Staubsauger zu bezeichnen (z. B. Borsten, Umdrehungszahl, Bodenabstand, Geschwindigkeit, Luftführung).


 
Für sehr feinen Staub empfehlen wir den Zyklon Abscheider Typ-3.
Dieser ist aufgrund der Bauweise etwas effizienter als der Typ-1.
 
Ein Unterdruckventil ist normalerweise nicht von Nöten. Voraussetzung hierfür ist aber, dass Ihre Anlage richtig konfiguriert ist.
Dies heißt, das alle Komponenten Ihrer Absaugung richtig untereinander abgestimmt und angepasst sind.
Der Staubsauger, die Absaugschläuche, Schlauchlängen, Fassgröße, Zyklonabscheider Typ etc. sollten gut zusammenpassen.
Jetzt sollte Ihr Fass auch nicht implodieren. Oft werden einige Faktoren nicht beachtet, weshalb es zu Problemen kommt.
Wenn ein Unterdruckventil öffnet, dann stimmt etwas nicht! Denn dann ist der Unterdruck zu hoch!
Wenn das System gut funktioniert, kann ein verstopfter Schlauch unsere Fässer auch nicht zum Implodieren bringen.


Rund um das Thema Stahlfässer und kleine Unebenheiten im Lack

Lackierte Stahlfässer werden in der Produktion mit einer dünnen Schicht Lack besprüht und dann gelagert. Während des Transportes (auf Palette) kommt es leider sehr häufig zu Schrammen und Kratzern oder Farbunebenheiten auf dem Stahlblech. Weiterhin kann es zu Dellen oder tiefer gehenden Kratzern kommen.

Es handelt sich bei den Zyklon Staubabscheidern mit Behälter um ein Werkstattprodukt. Es geht eher um das Funktionieren und eine einwandfreie Anwendung, das Fass muss aber nicht 100 % perfekt auszusehen.
Trotzdem möchten wir den Kunden und Kundinnen einen Zyklon Abscheider mit Fass liefern, welcher sich in einem korrekten und ansehnlichen Zustand befindet.

Deshalb wir jedes Fass kontrolliert und wir lackieren die Schönheitsfehler selbstverständlich nach, was einen nicht unerheblichen Arbeitsaufwand verursacht. Daneben werden etwaige Dellen nach Möglichkeit ausgebeult. Ein Fass wird also während der Fertigung des Staubabscheiders auf Herz und Nieren überprüft und im Bedarfsfall optisch verschönert. Sollten diese Mängel zu auffällig sein, preisen wir diese als 2.Wahl zu einem reduzierten Verkaufspreis aus.

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